Fällung Flockung Spaltung Zentrifugen/Dekanter

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Prinzipielle Funktionsweise

Dosierschritte

Je nach Anwendungsfall liegen unterschiedliche Abhängigkeiten der optischen Eigenschaften vor. Hier soll das Prinzip am Beispiel einer Emulsionsspaltung skizziert werden.
Emulsionen weisen im optimalen Spaltpunkt ein Minimum in der optischen Dichte (
grüner Pfeil) auf:

Von einer beliebigen Startdosiermenge aus, wird die Menge verändert (hier erhöht).
Die opt. Dichte
sinkt (wird also besser) und daraus folgt eine weitere Dosiermengenerhöhung.

Durch die weitere Erhöhung wird das Minimum der Trübefunktion durchschritten und der Wert steigt.
Daraus folgt im nächsten Dosierschritt eine Rich- tungsumkehr, also eine Verringerung der Dosier- menge.
Die opt. Dichte sinkt erneut und die Dosiermengen- änderung wird im nächsten Schritt beibehalten.
Der Anstieg bewirkt eine erneute Richtungsumkehr der Dosiermenge, usw.

Die Dosiermenge wird nun weiterhin schrittweise verändert. Durch diese Vorgehensweise werden auch Änderungen der Eigenschaften und/oder der Durchlaufmenge des zu behandelnden Mediums erkannt und die bedarfsgerechte Chemikalien- menge nachgeführt.

Optimale Dosiermengeopt. Dichte sinkt abim letzten Schritt mehr dosiertim nächsten Schritt mehr dosierenOpt. Dichte = f(Dosiermenge)Opt. Dichte = f(Dosiermenge)Opt. Dichte = f(Dosiermenge)
Optimale DosiermengeOpt. Dichte steigt anOpt. Dichte = f(Dosiermenge)Opt. Dichte = f(Dosiermenge)Opt. Dichte = f(Dosiermenge)im letzten Schritt mehr dosiertim nächsten Schritt weniger dosieren