Fällung Flockung Spaltung Zentrifugen/Dekanter

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Prinzipielle Funktionsweise

Die optischen Eigenschaften einer Mischung aus Aufberei- tungschemikalien und Prozeß- / Abwasserströmen ändern sich, wenn

  • die zugegeben Chemikalienmenge variiert, oder
  • die Qualität des Prozeß- / Abwassers schwankt.

Diese Abhängigkeit besteht auch dann, wenn die optischen Eigenschaften der Mischungen noch vor der Abtrennung z.B. durch Sedimentation, Flotation oder Filtration gemessen werden.
Wertet man die optischen Eigenschaften in der Zulaufleitung einer Abtrennanlage aus, so kann man bereits hier die optimale, d.h. bedarfsgerechte Dosiermenge ermitteln und automatisch zugeben.

SenderEmpfängerMeßspaltSonde im ProzeßstromSonde im Prozeßstrom

Da das Endergebnis der jeweiligen Aufbereitung aber hauptsächlich von der optimalen Dosierung der Aufbereitungschemikalie abhängig ist, lassen sich somit auch Prozesse mit hohen Systemverweilzeiten automatisieren.

In Zentrifugen und Dekantern ist die Aufenthaltszeit der Flüssigkeit nur sehr kurz. Deshalb kann hier ausnahmsweise direkt das Ergebnis der Ab- trennung (die opt. Eigenschaften des Zentrats) zur Auswertung herange- zogen werden.

Das Zentrat von Zentrifugen weist im optimalen Dosierbereich ein Minimum der optischen Dichte auf.
Im Bereich der Unterdosierung erhöht sich der Anteil der mitgerissenen Feststoffe, im Bereich der Überdosierung wird das Zentrat durch über- schüssiges Flockungshilfsmittel deutlich einge- trübt.
Weder eine Über- noch eine Unterdosierung führen zudem zu einem optimalen Gehalt an Trockensubstanz im Feststoffaustrag.

hoher Feststoffanteil und somit starke Rückbelastungüberschüssiges FHMoptimaler Dosierbereich

Im folgenden soll die grundsätzliche Vorgehensweise schrittweise erläutert und der Aufbau der Steuerung skizziert werden.